{"id":2054,"date":"2017-12-19T08:01:58","date_gmt":"2017-12-19T08:01:58","guid":{"rendered":"http:\/\/internet.xn--schillerschule-brstadt-7lc.de\/?p=2054"},"modified":"2017-12-19T08:03:40","modified_gmt":"2017-12-19T08:03:40","slug":"empfehlungsschreiben-fuer-eltern-zur-nutzung-von-mobiltelefonen-durch-kinder-und-jugendliche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/xn--schillerschule-brstadt-7lc.de\/?p=2054","title":{"rendered":"Empfehlungsschreiben f\u00fcr Eltern zur Nutzung von Mobiltelefonen durch Kinder und Jugendliche"},"content":{"rendered":"<p><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2055\" alt=\"\" src=\"https:\/\/internet.xn--schillerschule-brstadt-7lc.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/handy-umriss_318-51605-e1513670474115-300x300.jpg\"><\/b><\/p>\n<p>Sehr geehrte Eltern,<\/p>\n<p>Handys, Smartphones und sonstige internetf\u00e4hige Mobilger\u00e4te sind heute st\u00e4ndige Begleiter von vielen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern. Sie erm\u00f6glichen die schnelle Kommunikation mit Eltern oder Freunden und besitzen viele n\u00fctzliche Funktionen wie Fotoapparat, Musikbibliothek, Spielesammlung, W\u00f6rterbuch oder Lexikon. Es gibt jedoch auch Gefahren, die im Umgang mit diesen Ger\u00e4ten beachtet werden sollten. Nicht alle Kontakte sind freundlich und nicht alles, was man im Internet findet, ist f\u00fcr Kinder geeignet. So sind z.B. Cybermobbing, Cybergrooming, Sexting, Kostenfallen, Pornografie oder Extremismus negative Begleiterscheinungen des Internets und der digitalen Kommunikation, vor denen Ihre Kinder gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Als erstes stellt sich die Frage, ab wann Kinder ein eigenes Ger\u00e4t bekommen sollen. Dies richtet sich vor allem nach der F\u00e4higkeit des Kindes, m\u00f6gliche Gefahren einsch\u00e4tzen und folgerichtig handeln zu k\u00f6nnen. <b>Bis auf Ausnahmef\u00e4lle ben\u00f6tigen Grundschulkinder kein eigenes Handy.<\/b> Der Wechsel in die weiterf\u00fchrende Schule ist eine gute Gelegenheit f\u00fcr das erste eigene Ger\u00e4t, wenn der Entwicklungsstand des Kindes einen verantwortungsvollen Umgang zul\u00e4sst. Jedoch ist dabei einiges zu beachten:<\/p>\n<p>Die ersten Erfahrungen, die ein Kind mit dem Mobiltelefon sammeln kann, sollten das Kennenlernen von Funktionen wie Telefonieren oder Fotografieren betreffen. Hierzu ist die Freischaltung des Internetzugangs nicht notwendig, falls das Mobilger\u00e4t \u00fcber eine solche Option verf\u00fcgt. Besprechen Sie mit Ihrem Kind m\u00f6gliche Risiken, z.B. die eigene Telefonnummer nur nach R\u00fccksprache mit den Eltern herauszugeben, um eine Kontaktaufnahme durch fremde Personen zu verhindern, oder dem Recht am eigenen Bild, d.h. andere Personen nur mit deren Genehmigung zu fotografieren.<\/p>\n<p>Bei einem Mobiltelefon mit freigeschaltetem Internetzugang stehen prinzipiell alle Internetseiten und alle M\u00f6glichkeiten der Onlinenutzung zur Verf\u00fcgung, was auch die oben genannten Gefahren einschlie\u00dft. Achten Sie deshalb darauf, wann und wie Ihr Kind Zugang zum Internet erh\u00e4lt (z.B. \u00fcber Ihren Telefonvertrag oder \u00fcber WLAN). Ein reflektierter und vorsichtiger Umgang mit dem Internet ist erst bei Jugendlichen ab ca. 14 Jahren zu erwarten.<\/p>\n<p><b>&nbsp;<b>Tipps zu Handys und Smartphones in der Hand von Kindern und Jugendlichen<\/b><\/b><\/p>\n<p><b>&nbsp;Suchen Sie das Ger\u00e4t gemeinsam mit ihrem Kind aus, um seinen Bed\u00fcrfnissen gerecht zu werden.<\/b><\/p>\n<p>Folgende Hinweise gilt es, bei der Anschaffung besonders zu beachten:<\/p>\n<ul>\n<li>Schon beim Kauf sollte die M\u00f6glichkeit, Drittanbieter zu nutzen, verhindert werden, indem der Verk\u00e4ufer die Drittanbietersperre einrichtet. Dies verhindert unbeabsichtigte Eink\u00e4ufe.<\/li>\n<li>Anschlie\u00dfend sollten im Betriebssystem In-App-K\u00e4ufe, also der Kauf kostenpflichtiger Dienste durch eine App, gesperrt werden und weitere Schutzeinstellungen soweit m\u00f6glich vorgenommen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt sollte eine Kinderschutz-App installiert werden, welche die Nutzung ungewollter Apps und das Aufrufen unliebsamer Internetseiten einschr\u00e4nkt. Diese Kinderschutz-Apps wirken jedoch nicht in jedem Fall hundertprozentig und ersetzen nicht die elterliche Aufsichtspflicht. Mit einer guten Kinderschutz-App k\u00f6nnen im Laufe der Zeit weitere Funktionen und Apps freigeschaltet werden, so dass Ihr Kind den Umgang mit dem Smartphone oder auch Tablet langsam erlernen kann. Informationen \u00fcber geeignete Kinderschutz-Apps finden Sie z.B. bei handysektor.de (s. Linktipps). Schr\u00e4nken Sie Nutzungszeiten und m\u00f6gliche Kosten ein, indem Sie eine Prepaid-Karte verwenden. Achten Sie dabei auf die Tarifbedingungen.<\/p>\n<p>Erstellen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Handyregeln und vereinbaren Sie dabei handyfreie Zeiten, insbesondere nachts. Es empfiehlt sich, gleichzeitig auch andere Bildschirmzeiten in eine solche Regelung einzubinden. Ein bildschirmfreies Kinderzimmer bietet dem Kind Bildschirmpausen, ungest\u00f6rten Schlaf und erleichtert die Aufsicht der Eltern \u00fcber den Bildschirmkonsum des Kindes.<\/p>\n<p>F\u00f6rdern Sie konsequent die verantwortungsvolle Nutzung der Ger\u00e4te. Leben Sie einen verantwortungsvollen Umgang vor. Beachten Sie dabei auch die Privatsph\u00e4re Ihres Kindes, indem Sie nicht ohne R\u00fccksprache Inhalte auf dem Ger\u00e4t einsehen.<\/p>\n<p>Handyverbote erzielen oft nicht die erw\u00fcnschte Wirkung. Besser ist ein Gespr\u00e4ch \u00fcber Fehlverhalten und L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr geehrte Eltern, Handys, Smartphones und sonstige internetf\u00e4hige Mobilger\u00e4te sind heute st\u00e4ndige Begleiter von vielen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern. 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